Operation Rotkohl

Der Geist in der Flasche

Ein Roman aus der Region Rhein-Neckar

 

Die Alternative zu Fukushima, die "Kalte Fusion".

Fast gleichzeitig und nicht beabsichtigt zur Reaktorkatastrophe von Fukushima kam dieser Roman in die Buchhandlungen.

Das innerhalb von drei Jahren entstandene Werk beschreibt den erfolgreichen Versuch zweier Physiker aus Heidelberg, mit der so genannten "Kalten Fusion" das Energieproblem der Welt zu lösen. Doch niemand glaubte, dass dies gelingen könne. Bis auf die Ölmagnaten aus dem Osten. Die sahen den Export ihres Erdöls und Erdgases ernsthaft gefährdet, sollte diese Entdeckung den Markt erobern. Daher war ihr Interesse an dieser Entwicklung so groß, dass sie sogar vor der Ermordung der Wissenschaftler nicht zurückschreckten, um an das Experiment und seine Unterlagen zu gelangen.

Doch zunächst mussten sie das OROKO-Labor finden, in dem diese Entwicklung stattgefunden hatte. Denn dieses Geheimnis hatte einer der getöteten Physiker - gerade noch rechtzeitig vor seinem Tod - in einem testamentarischen Brief nur seinen beiden besten Freunden anvertraut.

Um das Experiment vor den russischen Oligarchen zu retten, sollten diese beiden Freunde es zur Europäischen Kommission nach Brüssel überführen, in der eine Vertrauensperson der Getöteten einen hohen Posten bekleidete. Eine spektakulär angelegte Jagd führte sie zunächst in die Katakomben tief unter den Instituten der Universität Heidelberg im Neuenheimer Feld, dann durch den Kraichgau und danach in einem Motorsegler über fast ganz Deutschland. Doch immer waren sie ihren Verfolgern eine Nasenlänge voraus. Mit einem genialen Trick und dem anschließend scheinbaren Verlust der brisanten Fracht führten sie ihre Verfolger schließlich völlig in die Irre.

Eine Symbiose aus Wirtschaftskrimi, Autobiografie und der Fliegerei.

 

ISBN 978-3-84234-446-4

19,90 €

 

Ab sofort bei allen Buchhandlungen und Onlinebuchshops erhältlich!

 

 

 

 

Kameras und Recorder verboten!

Sonderveranstaltung!

Presse nicht zugelassen!

Überall diese Plakate!

 

Ein Dutzend Wachmänner des Sicherheitsdienstes am-securitas, Typ Arnold Schwarzenegger, standen breitbeinig vor den Eingangstüren des Ballsaals im Bonaventure Hotel in Los Angeles. Kein Kameramann konnte an ihnen vorbeischlüpfen. Überall Leibesvisitationen, Taschenkontrollen. Der Zutritt wurde nur den Verbandsmitgliedern der Amerikanischen Wissenschaften gewährt. Und selbst die wurden quasi auseinander genommen, bevor sie den Saal betreten durften.

 

Terroralarm? Oder noch etwas Spektakuläreres? Auf jeden Fall waren dies äußerst ungewöhnliche Sicherheitsvorkehrungen für eine wissenschaftliche Veranstaltung.

 

Was war geschehen?

 

An diesem 23. März 1989 verkündete der amerikanische Chemiker Professor Dr. Martin Fleischmann von der Universität Utah vor einer ausgewählten Schar von Physikern und Elektrochemikern auf einer streng abgesicherten Konferenz die Sensation: Ihm sei zusammen mit seinem Kollegen Professor Dr. Stanley Pons bei einem einfachen Tischexperiment die Kernfusion bei Raumtemperatur gelungen. Ein Elektro­lyseexperiment, bei dem mehr Energie gewonnen worden sei, als man ihm zuführte. Fleischmann schloss dabei auf die Fusion von schweren Wasserstoffkernen. Er behauptete, Neutronen, Tritium und Gammastrahlen dabei beobachtet zu haben, die typischen Produkte bei der Entstehung einer Kernfusion.

Anders als bei der Kernspaltung, durch die in den heutigen Kernkraftwerken Strom erzeugt wird, werden bei einer Kernfusion die Atomkerne miteinander verschmolzen. Ein Vorgang, wie er schon seit Millionen von Jahren auf unserer Sonne stattfindet. Bisher gab es jedoch noch kein Kernfusionskraftwerk, das wirtschaftlich und dauerhaft betrieben werden konnte.

 

Die Meldung über das Gelingen dieser sogenannten Kalten Fusion ging nach dieser Konferenz mit Internetgeschwindigkeit um die ganze Welt und versetzte besonders die Plasmaphysiker, die sich bis zu diesem Zeitpunkt mit der Heißen Kernfusion beschäftigt hatten, in helle Aufregung.

 

Waren die Milliarden Dollars, welche die Forschung auf dem Gebiet der Heißen Kernfusion bisher verschlungen hatte, vergeblich gewesen? Waren damit die Tage der großen Fusionsexperimente gezählt? Standen die Forschungsarbeiten in Greifswald, in Garching, in Jülich, im Kernforschungszentrums in Frascati bei Rom oder gar die des Tokamak-Experimentes JET (Joint European Torus) bei Culham, einem 400 Seelendorf in der Nähe der Stadt Abingdon in der Grafschaft Oxfordshire in Südostengland, vor dem Aus?

 

Doch ob heiß oder kalt. Ein Kernfusionsreaktor könnte das Energieproblem der Welt endgültig lösen. Ganz abgesehen von dem erheblich geringeren Gefahrenpotential. Da keinerlei gefährliche Kernbrennstoffe als Spaltmaterial bevorratet werden müssten, würde der Betrieb eines Fusionsreaktors ohne großen Aufwand absolut sicher sein. Als Kernbrennstoff benötigte man eigentlich nur Wasser bzw. das darin in Spuren enthaltene Deuterium.

 

Für eine Kernverschmelzung waren nach den bisherigen Kenntnissen allerdings sehr hohe Temperaturen und Drücke erforderlich, um die gegenseitige elektrische Abstoßung der Atomkerne zu überwinden und damit den Fusionsprozess einzuleiten. Dies bedurfte einer sehr aufwändigen Technik. Trotzdem schien kein Aufwand für die Erforschung der Heißen Kernfusion zu groß und die Gelder dafür sprudelten reichlich in jedem Land.

 

Dr. Martin Fleischmann und Dr. Stanley Pons hatten nun den anderen Weg gewählt. Den Weg der Kalten Kernfusion, der anderen Forschern vor ihnen bisher nur Misserfolge und damit Spott einbrachte. Und ihnen sollte es ebenso ergehen.

 

Doch ein paar Jahre später erinnerten sich zwei Mitarbeiter im Heidelberger Kirchhoff-Institut für Physik an die Schlagzeilen von 1989. Die beiden Physiker Dr. Michael Wimmer und Dr. Peter Schütz.

 

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Warum dieses Buch entstand     Meine persönliche Homepage

juergen.strobel@web.de

272 Seiten, 19,90 €

ISBN 978-3-84234-446-4

 

Jürgen Strobel, Im Grund 17, 74889 Sinsheim - Tel. 07261 3264